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Wanderausstellung Ravensbrück
Christliche Frauen im Widerstehen gegen den Nationalsozialismus
Häftlinge im Frauen-KZ Ravensbrück 1939-1945

Die Zeit des Nationalsozialismus bedeutete in Deutschland und in Europa für viele Menschen tiefe Einschnitte in ihre Lebensplanung.

Die Einrichtung von Konzentrationslagern hatte die Ausbeutung der Arbeitskraft der dort inhaftierten Menschen und schließlich ihre Vernichtung zum Ziel.

Das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück (80 km nördlich von Berlin) durchlitten ca. 132.000 Frauen und Kinder aus über 40 Nationen. Zehntausende haben nicht überlebt.

Die weiblichen Häftlinge gehörten allen Altersstufen, Gesellschaftsschichten und Berufen an. Besonders gequält, Tausende ermordet, wurden Jüdinnen sowie Sinti und Roma.

Ein Männerlager war dem Frauen-KZ ebenfalls unterstellt. Die Frauen aus dem aktiven Widerstand gegen das Hitlerregime und die ungezählten Frauen im Widerstehen ihres verborgenen Alltags gegen ein System von Terror und Menschenverachtung haben bislang in der Öffentlichkeit nur eine unzureichende Aufmerksamkeit erhalten. Im Oktober 1998 wurde im ehemaligen Zellenbau des FKZ, heute Teil der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, von Bischöfin Maria Jepsen (Hamburg) und Senatspräsidentin a.D. Dr. Hanna-Renate Laurien (Berlin) eine Ausstellung eröffnet, die den Blick auf die christlichen Frauen im Widerstand und im Widerstehen richtet.

Vitrinen
Vitrine 1 Felixina Armbruster
Vitrine 2 Helga Barth
Vitrine 3 Corrie ten Boom
Vitrine 4 Henryka u. Malgorzata Dembowska
Vitrine 5 Maria Agnes Gräfin zu Dohna
Vitrine 6 Dr. Maria Grollmuß
Vitrine 7 Maria Hilfrich und Lotte Holubars
Vitrine 8 Hebe Kohlbrugge
Vitrine 9 Im Lager gestickte Tücher
Vitrine 10 Elisaveta Kusmina
Vitrine 11 Dr. Gertrud Luckner
Vitrine 12 Käte Mangold
Vitrine 13 Yvonne Pagniez
Vitrine 14 Marie Pleißner
Vitrine 15 Dr. Hildegard Schaeder
Vitrine 16 Katharina Staritz
Vitrine 17 Elisabeth von Thadden
Vitrine 18 Polnische Ordensfrauen
 
Dokumentenmappen
Mappe 1 Hanna Solf, Elisabeth von Thadden, Lagi Gräfin Ballestrem
Mappe 2 Maria Agnes Gräfin zu Dohna, Margrit London, Johanna Sultan
Mappe 3 Katharina Staritz
Mappe 4 Corrie ten Boom, Hebe Kohlbrugge
Mappe 5 Dr. Hildegard Schaeder
Mappe 6 Edith Wolf, Katharina Vierhaus, Yvonne Pagniez
Mappe 7 Marie Pleißner, Helga Barth
Mappe 8 Angela Autsch, Felixina Armbruster, Lucia Weimer
Mappe 9 Nanda Herbermann, Maria Husemann, Sr. Isa Vermehren
Mappe 10 Placida Laubhardt, Josefa Kolarik
Mappe 11 Anna Speckhahn, Theodolinde Katzenmaier, Käte Mangold, Hedwig Birnbach
Mappe 12 Dr. Maria Grollmuß, Josefa Sumper, Änne Meier
Mappe 13 Henryka und Malgorzata Dembowska, drei polnische Ordensfrauen
Mappe 14 Elizaveta Kusmina, Maria Hilfrich und Lotte Holubars

Seit Ende des Jahres 1999 wandert diese Ausstellung durch Deutschland.
In dieser Form des Gedenkens und den damit verbundenen lokalen Veranstaltungen wird ein Auftrag aller "Ravensbrückerinnen" erfüllt, mitzuwirken an einem Europa des Friedens und der gegenseitigen Achtung.

Für Konzept und Durchführung der Ausstellung zeichnen verantwortlich:

  • Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
  • Internationale Frauenbegegnungsstätte Ravensbrück Förderverein e.V. (Helga Wiese, Berlin)
  • Gerlind Schwöbel, Pfarrerin i.R., Frankfurt a.M.
  • Elisabeth Prégardier, Oberhausen/ Rhld.
  • Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Begleitbroschüre zur Ausstellung:
MORUS Verlag Berlin, Euro 5,80. ISBN 3-87554-336-X

Orte der Wanderausstellung seit Oktober 1998

Mahn- und Gedenk-stätte Ravensbrück Zellenbau Oktober 1998 - August 1999
2. Berlin I St. Ansgarkirche November 1999
3. Berlin II Ev. Studentengemeinde Dez. 1999 – Jan. 2000
4. Guxhagen Gedenkstätte Breitenau Mai – bis Juni 2000
5. Göttingen Jacobikirche Juli 2000
6. Lüdenscheid Rathaus August 2000
7. Freiburg i. Br. Gertrud-Luckner-Gewerbeschule September 2000
8. Rheinfelden Gertrud-Luckner-Realschule Oktober 2000
9. Frankfurt am Main Katharinenkirche November 2000
10. Voerde Rathaus Dezember 2000
11. Moers Johanneskirche Januar ( bis Mitte) 20001
12. Bonn Namen-Jesu-Kirche Januar / Februar 2001
13. Unterschleißheim Bürgerforum März 2001
14. Schwäbisch Gmünd Kloster  der Franziskanerinnen April 2001
15. Bad Waldsee Kloster Reute Mai 2001
16. Frankfurt  Ökumenischer Kirchentag, Titus-Forum Juni 2001
17. Köln St. Aposteln, Gemeindesaal Juli 2001
18. Vallendar Haus Regina Oktober 2001
19. Wesel Willibordisdom Nov. / Dezember 2001
20. Münster Rathaus Januar 2002
21. Essen I Haus der Ev. Kirche Februar 2002
22. Essen II Mutterhaus der Elisabeth-Schwestern März 2002
23. Erfurt Rathaus Juli 2002
24. Zwickau Rathaus August 2002
25. Potsdam Bahnhofspassagen September 2002
26. Schwerte St. Viktorkirche Oktober 2002
27. Hannover Titusgemeinde November 2002
28. Sievershausen Antikriegshaus Dezember 2002
29. Wuppertal Erlöserkirche Januar 2003
30. Bochum I Hildegardisschule Februar (Mitte) 2003
31. Bochum II Kloster Stiepel, Pilgersaal Februar 2003
32. Gelsenkirchen-Buer Apostelkirche März / April 2003
33. Berlin Ökumenischer  Kirchentag,  Halle 10.1 Juni 2003
34. Wald Heimschule Kloster Wald Juni / Juli 2003
35. Hildesheim Rathaus August / September 2003
36. Mülheim/ Ruhr Kath. Stadthaus November 2003
37. Büren Kreismuseum Wevelsburg Februar 2004
38. Witten Johanniskirche März April 2004
39. Schwelm Stadtbücherei April / Mai 2004
40.. Düsseldorf Johanneskirche Mai / Juni 2004
41. Nettetal Rathaus Juni / Juli 2004
42. Euskirchen Rathaus September / Oktober 2004
43. Schwerte Kath. Akademie Schwerte Oktober / November 2004
       
2005 - 2006
Feste Termine und Planungen
       
44.
05/1
Dorsten
Ev. Gemeindehaus
Ev. Kirchenkreis Gladbeck 16.01. - 03.02.06
45.
05/1
Koblenz-Arenberg
Bildungshaus
Dominikanerinnen 09.02. - 18.03.05
46.
05/2
Bingen
Hildegard-Forum
Kreuzschwestern 19.03. - 14.04.05
47.
05/3
Bad Sobernheim
Rathaus
Ev. Gemeinde
St. Matthias
23.04. - 25.05.05
48.
05/4
Kaiserslautern
Edith-Stein-Haus
Kath. Pfarrverband Juni 2005
49.
05/5
Speyer
Heilig-Geist-Kirche
Mutterhaus der Diakonissen und
weitere ev. / kath. und kommunale Mitträger
Juli 2005
  Zwischenlagerung Speyer?   August 2005
50. Eschwege, Neustadt 1 Ev. Pfarramt 09.09. - 03.10.05
51. Laupheim
Schloß Laupheim
Stadt Laupheim Oktober 2005
52. Oberhausen / Rhl.
Gedenkhalle
Gedenkhalle Oberhausen
Kath. Bildungswerk
16.11. 05 - 22.01.06
53. Oberhausen / Rhl Gedenkhalle Oberhausen Nov. 05 /Jan. 06
       

Im Durchschnitt wurde jede Ausstellung von 1000 Interessenten besucht.

Vorgesehen waren weitere Präsentationen im Saarland, auch im Zusammenhang mit dem Katholikentag (Mai 2006) in Saarbrücken, sowie im Kloster Helfta (2007).



Berlin, November 1999
St. Ansgarkirche, Studentengemeinde

Unterschleißheim, März 2001
Bürgerforum des Rathauses


Essen, März 2002
Mutterhaus der Elisabeth-Schwestern


Frankfurt a. M., November 2000
Katharinenkirche

Lüdenscheid, August 2000, Rathaus

Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
Oktober 1998 bis Oktober 1999 Zellenbau


Lüdenscheid, August 2000, Rathaus


Freiburg, September 2000
Getrud-Luckner-Gewerbeschule

Zum Jahreswechsel 2005/2006 wurden nach einer einseitigen Entscheidung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die Vitrinen mit der Begründung zurückbeordert, die Konzeption der Ausstellung formal und inhaltlich zu überarbeiten. Ein Austausch oder eine Auswertung der Effizienz der Ausstellung an den 53 Präsentationsorten hat nicht stattgefunden. Elisabeth Prégardier und Gerlind Schwöbel, die an den meisten Orten an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren, haben daraufhin die weitere Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte eingestellt. Sie wissen sich aber weiterhin dem Anliegen der christlichen Frauen von Ravensbrück verpflichtet, das sowohl in ihren zahlreichen Publikationen als auch in der Vorbereitung einer Präsentation auf dem Katholikentag in Saarbrücken im Mai zum Ausdruck kommt.


www.dreikoenigswege.de/EPBibl.doc
www.dreikoenigswege.de/html/widerstand.html

   
----- www.Widerstand-christlicher-Frauen.de -----